Der Duft des Brots
Bäcker lassen Laibe prüfen
Das große Messer sägt sich durchs Brot. Karl-Ernst Schmalz riecht an der einen Hälfte, drückt sie, tastet über die Kruste. „Es sind alle fünf Sinne gefragt“, sagt er. „Fühlen, Schmecken, Riechen, Hören und Sehen.“ Schmalz gehört zu den drei hauptamtlichen Brotprüfern in Deutschland und nimmt Mittwoch und Donnerstag Brote aus dem Kreis Coesfeld unter die Lupe. „Alle können wir wohl nicht schaffen“, sagt Schmalz, zieht die Augenbraue etwas hoch und schaut sich um: Der ganze Raum in der Kreishandwerkschaft in Coesfeld liegt voll mit Brot. Körnerbrot, Rosinenbrot, Vollkornbrot, Landbrot, Weißbrot, Graubrot, Brötchen. „Mehr als 50 bis 60 schaffe ich nicht am Tag, dann schmecke ich nichts mehr.“
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