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Samstag, Mai 25, 2024
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Der Mauerfall von Coesfeld

Nach einem ersten Vergleich drohen jetzt neue Auseinandersetzungen um den Abriss des „Weißen Riesen“

Eigentlich wollten beide Seiten den Streit friedlich-schiedlich beilegen. Doch jetzt droht neuer Zoff. Vor dem Landgericht Münster hatten der Investor des „Lindencarées“, das zwischen Süring- und Kapuzinerstraße an der Stelle des ehemaligen Möbelhauses Hageböck und des „Westfälischen Hofs“ entstehen soll, und ein Mieter der benachbarten Teilimmobilie, die stehen bleiben soll, nach mehrwöchigem Baustopp und juristischem Tauziehen vor Kurzem einen Vergleich geschlossen. Der sieht vor, dass der Abriss des „Weißen Riesen“ – ein kleiner Rest stand noch – weitergehen kann. Eigentlich sollte die Mauer, die den einen Gebäudeteil, in dem der Mieter seine Büroräume hat, von dem abzureißenden trennt, stehen bleiben, bis von innen eine neue eingezogen wurde. Die Bauarbeiter machten aber am vergangenen Freitag – ob versehentlich oder nicht steht in Frage – Tabula rasa. Schon am Abend lag die Mauer am Boden. Sie soll in einem Stück gefallen sein. Neue Fakten waren geschaffen. Man konnte wie in ein Puppenhaus direkt in die Büroräume schauen. Mittlerweile versperren Planen, sofern der Wind sie nicht gerade anhebt, den Einblick.
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